Stand auf den Rosentagen

Autoschau und Blaulicht-Meile zusätzliche Attraktionen – Veranstalter, Aussteller und Gäste rundrum zufrieden

Die neunten Traunsteiner Rosentage waren wieder ein voller Erfolg – und das, obwohl das Wetter nicht ganz so mitspielte, wie es sich die Veranstalter erhofft hatten. Trotzdem kamen an den drei Veranstaltungstagen rund 18 000 Besucher in die beiden Stadtparks im Zentrum von Traunstein. Für zwei Besucher hat sich der »Ausflug« auf die Traunsteiner Rosentage besonders gelohnt: Sie gewannen jeweils ein verlängertes Wochenende im Rosendorf Nals in Südtirol.

Nach der dreitägigen Veranstaltung zog der Vorsitzende des Vereins Traunstein erleben (früher Werbegemeinschaft Traunstein), Thomas Miller, ein positives Fazit: »Wir haben zwar die Besucherzahlen der letzten Jahre nicht erreicht, können unterm Strich aber zufrieden sein.« Etwa 18 000 Besucher habe man an den drei Tagen gehabt – »wenn man bedenkt, dass das Wetter am zweiten Veranstaltungstag nicht gerade ideal war, ein sehr gutes Ergebnis«. Der Erfolg spornt an: Im nächsten Jahr stehen bereits die zehnten Traunsteiner Rosentage an, »dieses Jubiläum wollen wir entsprechend feiern«, so Miller.

Mit zum großen Erfolg beigetragen haben nach Ansicht des Vorsitzenden von Traunstein erleben auch die erstmals im Rahmenprogramm ausgerichtete Autoschau auf dem Traunsteiner Stadtplatz sowie die bereits in den vergangenen Jahren erfolgreiche Blaulicht-Meile der verschiedenen Rettungsorganisationen auf der Maxstraße und der verkaufsoffene Sonntag. Entsprechend groß war der Besucherandrang dann auch.

rosentage 2019

Von den Besuchern her sei der Freitag im langjährigen Durchschnitt gelegen, berichtete Miller. Der Samstag sei dann wetterbedingt hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Dennoch war Miller zufrieden: »Die Stimmung war trotzdem
sehr gut und wir mussten auch nicht vorzeitig schließen, sondern konnten das geplante Programm durchziehen«. Dabei hatte es vorübergehend schon fast so ausgesehen, als ob die romantische Nacht heuer nicht stattfinden könne. Immer wieder zogen dunkle Regenwolken über die Große Kreisstadt, mehrfach donnerte es laut über dem Ausstellungsgelände. Doch auch die beiden kurzen Regenschauer am Nachmittag taten der guten Stimmung keinen Abbruch – allerdings kamen deshalb weniger Besucher. Miller: »In den letzten Jahren hatten wir abends stets noch viele Eintritte, die blieben heuer zum großen Teil aus. Dennoch war auch den ganzen Abend über einiges los auf dem Gelände, denn viele waren seit dem Nachmittag geblieben – was keiner von ihnen bereute.«

Großer Andrang herrschte dann wieder am Sonntag; Immer wieder bildeten sich lange Schlangen an den Kassen. Viele Besucher nutzten das trockene Wetter nicht nur für einen Bummel über das Ausstellungsgelände, sondern nutzten auch das Angebot des verkaufsoffenen Sonntags oder besuchten die Blaulichtmeile und die Autoausstellung auf dem Stadtplatz. In der gesamten Innenstadt herrschte reges Treiben. Die Aussteller der Autoschau sowie die Mitwirkenden bei der Blaulicht-Meile äußerten sich unisono sehr zufrieden.

Zufrieden waren auch die Aussteller auf den Rosentagen, die den Besuchern eine breite Palette anboten. Liebhaber von Rosen, Blumen oder Kräutern fanden an den Ständen der zahlreichen Gärtner etwas Passendes für ihren Garten oder Balkon gefunden. Auch das passende Werkzeug wurde angeboten – von der Gartenschere bis zum Mähroboter für
den Garten gab es eine große Auswahl. Vor allem bei den Frauen waren die Stände, an denen es Schmuck zu kaufen gab, sehr beliebt. Für Paare, die demnächst vor den Traualtar treten wollen, war die Hochzeitsausstellung im Kulturzentrum die richtige Anlaufstelle.

Ein Höhepunkt für viele Besucher war wieder das große Königinnentreffen. Mit dem Fanfarenzug der Veitsgroma Zunft zogen am Samstag mehr als 30 Königinnen aus Süddeutschland, Österreich und Südtirol auf das Ausstellungsgelände ein. Nach einer kurzen Vorstellung auf der Bühne standen sie gerne für Autogrammwünsche oder gemeinsame Fotos mit den Besuchern bereit.

Dass die Rosentage inzwischen weit über die Landkreisgrenzen hinaus bekannt sind, zeigte sich bei Gesprächen mit den Besuchern. Vor allem aus Österreich kamen sie heuer wieder scharenweise in die Große Kreisstadt. Immer wieder kamen auch Reisebusse an, unter anderem aus Regensburg.

Bei der Blaulicht-Meile im Rahmenprogramm der Traunsteiner Rosentage zeigten die Rettungs- und Hilfsorganisationen, was sie alles können. Sie informierten über ihre Arbeit und erläuterten ihre Geräte. Und
die großen, vor allem aber die kleinen Gäste durften so manches ausprobieren. Besonders beliebt: Die Drehleiter
der Feuerwehr und die Kletterwand der Bergwachtbereitschaft.

Auf dem Stadtplatz präsentierten Traunsteiner Autohändler 14 verschiedene Automarken. Diese Autoschau war eine Premiere im Rahmen der Rosentage. Sie wurde von den Besuchern sehr gut angenommen. Bei einer Umfrage zeigten sich alle Aussteller sehr zufrieden mit der Resonanz.

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